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4 Days and 4 Nights in London

4 Days & 4 Nights in London - Winter Edition



Hallo ihr Lieben. Schön, dass ihr es auf unseren Blog geschafft habt.

Heute haben wir etwas besonderes für euch und zwar geht es um unsere Lieblingsstadt - LONDON.

Wir waren mittlerweile schon ziemlich oft auf dieser schönen Insel und haben so gut wie jede kleine Ecke erkundet.

Da wir immer wieder gefragt werden, wie wir es schaffen, in so kurzer Zeit so viel zu sehen, haben wir uns gedacht, wir schreiben ein Blog, wie man in 4 Tagen die wichtigsten Punkte im Winter in London erkunden kann.

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen. 



Tag 1 

 

Anreise - Winter Wonderland - Oxfort Street - Regent Street - Piccadilly 

 

14:15 Ankunft in London Stadt. Wenn wir unsere Flüge buchen, achten wir immer darauf, dass der Hinflug möglichst morgens und der Heimflug nachmittags oder abends geht, damit wir noch etwas von den jeweiligen Tagen haben. Angekommen in der Wohnung geht der nächste Weg eigentlich immer zu allererst zum nächsten Sainsbury's oder Tesco. Das sind Supermärkte in London, in denen man Lebensmittel und Getränke bekommt. Ist das dann erledigt, wird die große Travellist ausgepackt um zu nachzusehen, was auf der Tagesordnung steht. An diesem Tag hieß es für uns - ab ins Winter Wonderland. 

 

 

Das Winter Wonderland ist eine Art Weihnachtsmarkt mit einem Verschnitt von Oktoberfest. Kommt man aus Bayern, fühlt man sich eigentlich wie auf einem winterlichen Oktoberfest. Überall sind kleine Buden, an denen man Dosenwerfen oder Schießen kann. Außerdem gibt es ein Riesenrad und viele verschiedene Fahrgeschäfte, sogar eine Achterbahn ist vor Ort. Geht man dann einige Meter weiter landet man im Bavarian Village.

Hier ist ein riesiges Zelt aufgebaut, das zum Feiern einlädt. Glühwein, Bratwürste und gebrannte Mandeln kommen hier natürlich nicht zu kurz. Auch wer keinen Glühwein mag, braucht sich hier nicht zu sorgen, denn für genügend Bier haben die Engländer im Bavarian Village natürlich gesorgt. Verlässt man dieses Dorf der bayerischen Genüsse dann wieder, kommt es einem fast so vor, als wäre man wieder ganz wo anderes gelandet. Denn dann fängt der traditionelle Weihnachtsmarkt an. Überall sind kleine beleuchtete Buden aufgestellt, die verschiedenste Sachen anbieten. Von Teelichtern in jeder Form und Farbe über Kerzen zu Weihnachtsschmuck, Handschuhen und Mützen ist einfach wirklich alles dabei. Wem das alles noch nicht genug war, kann zum Abschluss auch gerne noch eine Runde Schlittschuh fahren. Uns hat es dort wirklich sehr gut gefallen, deshalb unser Tipp: Wer zur Vorweihnachtszeit die Möglichkeit hat, London zu besuchen, vergesst auf keinen Fall das Winter Wonderland. 

 


Nach dem Winter Wonderland ging es dann weiter zur Oxford Street. Dort wollten wir uns die Weihnachtsbeleuchtungen ansehen, die in jeder Straße anderes sind. Von der Oxford Street aus kann man ganz leicht über die Regent Street zum Piccadilly Circus laufen und sich somit die verschiedensten Beleuchtungen ansehen, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Wir lieben es, wenn alles glitzert und glänzt und das kommt in London wirklich nicht zu kurz. Vor allem auf der Regent Street haben sich die Londoner ziemliche Mühe gegeben. Überall hängen Engel die leuchten und glänzen, um die Weihnachtsstimmung einzuläuten. Da es im Winter ja schon relativ früh dunkel wird, was wir normalerweise nicht so toll finden, ist es hierfür ziemlich praktisch, wenn man sich die Lichter ansehen möchte, denn Tagsüber kommt das natürlich alles nicht so rüber wie Nachts. 



Tag 2 

 

Harry Potter Studio Tour 

 

 

Endlich haben wir es getan. Wir haben die Warner Bro. Studios London besucht und eine Harry Potter Studio Tour gemacht. Unsere Tour ging um 15 Uhr los und wir mussten eine halbe Stunde früher da sein. Da wir von unserer Wohnung aus circa 1 Stunde dort hin fuhren, machten wir uns um 13 Uhr auf den Weg. Angekommen ging es auch gleich los. Kathi war wirklich total aufgeregt. Zu allererst zeigten Sie uns einen Film von den ganzen Ausschnitten der Filme. Danach fuhr die Leinwand hoch und die Tür der großen Halle war zu sehen. Die Tür öffnete sich und wir traten ein. Es war unglaublich, wir standen in der großen Halle der berühmten Filme. Überall war schon für Weihnachten dekoriert und ganz vorne standen drei rießen große Christbäume. Danach ging es durch eine kleine Seitentür weiter in eine weitere große Halle, in der überall die original Film Equipments standen. Auch die große Uhr sowie Hagrats Hütte war vor Ort. Das Highlight in dieser Halle war vor allen Dingen der finstere Wald, den es erst seit 2017 in den Studios gibt. Hier fallen sogar die Spinnen von der Decke. Im wahrsten Sinne des Wortes. Hat man dann hier alles gesehen, geht es in den nächsten Raum oder eher ans Gleis 9 3/4. Leute, es sah einfach wirklich aus wie im Film. Der original Zug war vor Ort und man konnte ein Foto machen, in dem es so aussah, als möchte man durch die Wand laufen. Außerdem konnte man den Bus sowie die schwebende Brücke als auch die Winkelgasse und Hogwarts begutachten. Sehr interessant war natürlich auch, dass an jeder Ecke kleine Bildschirme aufgebaut waren, an denen man sich verschiedenste Filmszenen ansehen konnte und einem dort erklärt wurde, wie diese gedreht worden sind. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sich Seidenschnabel in echt bewegen kann? Oder dachtet ihr immer das wäre animiert? Auch die ganzen kleinen Bäume oder Bücher sind elektronisch so vernetzt, dass sie sich in echt bewegen konnten. Es war wirklich faszinierend. Obwohl Kathi etwas enttäuscht war über den Fakt, dass es kein echtes Hogwarts Schloss gibt sondern alles nur Miniatur ist und Evi nicht der allergrößte Harry Potter Fan war, hat es uns wirklich sehr gut gefallen. 

 



Tag 3

 

Tower Bridge - Camden Town - London Eye 

 

An Tag 3 ging es für uns an die Tower Bridge, die man auf jedenfall mal gesehen haben sollte. Natürlich kann man hier nicht großartig viel unternehmen, außer sich die Brücke anzusehen, aber auch Fotos machen gelingt hier ziemlich gut. Wer möchte, kann sich hier auch auf eine kleine Abenteuer-Reise begeben und über einer Glasfront über die Brücke laufen. Auch das alte Gefängnis, den sogenannten Tower, kann man sich, wer Interesse daran hat, ansehen. Nach ein paar Fotos und einem Spaziergang über die Brücke ging es weiter nach Camden Town, das sogenannte Funky-Viertel von London. Hier hängen die verschiedensten Figuren an den Wänden der Häuser. Darunter befinden sich kleine Läden, die die verschiedensten Sachen anbieten. Ob Souvenirs, Schuhe oder Klamotten, hier kann man einfach alles kaufen, was ein bisschen ausgefallener ist. Aber nicht nur Shoppen kann man hier etwas ausgefallener, auch die Restaurants und Bars sind hier anderes als normal und jedes hat seinen eigenen Flair. Allerdings ist in dieser Gegend, wenn es Nacht wird, Vorsicht geboten. Am besten ihr schaut euch Camden an, wenn es Hell ist, denn die Menschen, die dort wohnen, werden bei Nacht genau so extravagant wie die Sachen, die man sich dort kaufen kann. 

 

Unser nächster und letzter Stop für diesen Tag war dann das London Eye, das wir so gut wie immer besuchen, wenn wir in London sind. Nicht nur die Fahrt sondern auch der Anblick des Riesenrades ist der Wahnsinn. Egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet, es hat immer etwas besonderes. Wollt ihr damit fahren, wäre es sinnvoll die Karten nicht vor Ort sondern im Internet vorzubestellen und dort zu kaufen, sonst steht ihr in einer endlos langen Schlange und das bringt euch wirklich nichts. Auch bei Nacht ist das London Eye ein Augenfang, da es dann wunderschön beleuchtet ist. Geht man dann einfach kurz über die Brücke, oder blickt über die Themse, dann sieht man auch den weltberühmten Big Ben & das House of Parlament, die natürlich aufjedenfall einen Besuch verdienen. 

 



Tag 4

 

Abbey Road - Notting Hill - National History Museum 

 

 

An Tag 4 ging es für uns nach einem relativ späten Start in den Tag  als aller erstes an die Abbey Road zu dem berühmten Zebra Streifen, den schon die Beatles überquert haben. Es war ganz interessant zu sehen und vor allem auf den Spuren der Beatles zu gehen. Danach machten wir uns auf den Weg nach Notting Hill. Dort wollten wir uns die bunten Häuser ansehen und ein paar Fotos machen. Leider war es dazu dann aber schon zu dunkel und wir gingen im Electronic House lecker essen. Das Essen dort war wirklich mega lecker. Wir bestellten uns Mozzarella Sticks, einen Caesars Salad und Fries. Einfach köstlich. Mehr vollgefressen als gestärkt ging es dann weiter ans National History Museum. Dort war eine Eislaufbahn aufgebaut und alles wunderschön weihnachtlich dekoriert. Eigentlich wollten wir hier Schlittschuhlaufen gehen, jedoch war das Eis ziemlich nass und verschmutzt mit alten Blättern der Bäume, sodass wir gesagt haben wir lassen es lieber bevor sich noch jemand den Fuß bricht, da wir seit Jahren nicht mehr Eislaufen waren. Nach einem langen Spaziergang durch den Park und ums Museum kauften wir uns dann noch einen leckeren Kaffee und ließen so unseren letzten Abend gemütlich ausklingen. 

 



NIGHT OUT IN LONDON

 

Wir sind „leider“ wenn wir im Urlaub sind nicht nur am Tag unterwegs sondern erkunden auch sehr gerne das Partyleben der Städte, so wie auch in London. Es gibt die verschiedensten Clubs und Bars, deshalb wollten wir euch noch kurz unsere Liebsten vorstellen. 

 

Wenn wir Dienstags in London sind gehen wir am liebsten ins Tape. Das Tape ist ein edler und hochwertiger Club, in dem auch schon einige Stars wie One Direction, Perry Edwards, Ed Sheeren usw. feiern waren. Hier ist es allerdings notwendig, dass ihr auf einer Gästeliste steht, sonst habt ihr leider keine Chance. Musiktechnisch verläuft sich das Tape eher in die Richtung Hip Hop und R'n'B. 

 

Zwei unserer liebsten Touristen-Clubs sind das Rumba am Piccadilly und das Tiger Tiger, das sich gleich in der Nähe befindet. Das Rumba ist ein eher kleinerer Club, auch in die Richtung Hip Hop und R'n'B. Das Tiger Tiger hingegen basiert auf Mainstream-Musik und ist von den Räumlichkeiten einer der größten Clubs. Der Vorteil hier ist, dass ihr einfach so hingehen könnt ohne auf einer Gästeliste zu stehen. Bedenkt aber bitte, dass ihr euch auf jeden Fall Higheels mitnehmt und diese dann tragt und euch immer eher ein wenig schicker kleidet.

 

Auch das Piccadilly Institute könnt ihr euch gerne einmal anschauen. Das ist ein Studenten-Club und die Musikrichtung geht eher wieder in die Richtung Mainstream. Bei diesem Club ist das Besondere, dass er auf 2 Etage aufgeteilt ist. Das heißt unten könnt ihr euch eher gemütlicher hinsetzten und quatschen, geht ihr dann einen Stock höher könnt ihr Feiern bis in die Morgenstunden. 

 

Auch die Clubs Toy Room & Cirque le Soir sowie die Bar Mahiki sind aufjedenfall einen Besuch wert. Allerdings braucht ihr hier auch wieder einen Platz auf einer Gästeliste. 

 

Diese Gästelisten Plätze könnt ihr euch bei den Promotern sichern, die euch unterwegs begegnen. Wir müssen leider dazu sagen, dass wenn in den verschiedenen Clubs Veranstaltungen sind oder bestimmte Leute auftreten, wird es sogar mit der Gästeliste schwer reinzukommen. Hier müsstet ihr euch dann einen Table mieten, der bis zu 2000 Pfund Umsatz bringen muss. 

 

Bitte beachtet auch, dass die Promoter am Piccadilly nicht immer alle so nett sind wie sie scheinen. Wenn euch jemand ins Tiger Tiger oder Rumba für einen Eintritt von 20 Pfund bringen möchte, dann will ihr euch definitiv über den Tisch ziehen, denn der Eintritt dieser Clubs beläuft sich meistens auf 5 - 10 Pfund. 

 

 

Wir hoffen euch hat unser Blog gefallen und ihr hattet Spaß am lesen.

Lasst uns gerne einen Kommentar da, falls ihr noch irgendwelche Fragen habt. 

 


see you soon

xx themakeupdresscode

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Kommentare: 2
  • #1

    Anneliese (Sonntag, 14 Januar 2018 14:35)

    Richtig guter Beitrag. Hat mir gefallen. War einiges Neues dabei. Na vielleicht komm ich ja ein 3.mal hin.

  • #2

    Tom (Freitag, 19 Januar 2018 20:36)

    Sehr guter Report mit interessanten Infos..
    Weiter so!