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ROAD TRIP WEST COAST AMERICA - HIGHWAY 1

HIGHWAY 1 - MORRO BAY


Nach all den Erlebnissen & den ganzen neuen Eindrücken der letzten Tage haben wir uns auf den Weg gemacht, um in eine Stadt zu fahren, in die wir uns auf Anhieb sofort verliebt haben - Los Angeles. Und wenn man schon einmal quer durch Kalifornien fährt, kann man doch gleich die schönere (wenn auch längere) Art dafür wählen. Deshalb erzählen wir euch in diesem Blog, welchen Weg wir gewählt haben, um vom Yosemite National Park nach Los Angeles zu gelangen. 



Wir haben bei unserer Reise-Vorbereitung gelesen, dass der Highway 1 einer der schönsten in ganz Amerika sein soll. Mit einer Gesamtlänge von ca. 1000 km kann man fast die komplette Küste Kaliforniens am Pazifik entlang fahren. Deshalb haben wir beschlossen, auch einen kleinen Teil des Highways zu befahren. Einer der schönsten Plätze auf dieser Fahrt wäre bei Big Sur. Da leider wegen einem Erdrutsch die Brücke, welche zugleich die Hauptattraktion dieser Haltestelle gewesen wäre, gesperrt war (und auch weiterhin bis ca. Sommer 2018 sein wird), haben wir uns dazu entschieden, etwas weiter unten zu starten. Wir haben uns dafür die bezaubernde kleine Küstenstadt namens Morro Bay ausgesucht. Die Strecke war mit atemberaubenden Ausblicken, Fahrten direkt am Abgrund der Yosemite Mountains und einem Brand mitten in den Wäldern bzw. Feldern, wegen welchem wir Abseits von Free- und Highways inmitten kleiner Dörfer und weniger befestigten Straßen gelandet sind, ziemlich aufregend. Die Fahrt hat sich deshalb auch etwas verzögert, sodass wir dann mitten in der Nacht in der kleinen Stadt angekommen sind, was einen von uns (also damit meinen wir Evi) sehr sehr nervös gemacht hat, da wir bis zu diesem Zeitpunkt weder wussten, wo genau wir jetzt eigentlich hinfahren sollen bzw. wo wir denn eigentlich diese Nacht schlafen werden. Nach kurzer Suche (welche sich für Evi jedoch wie Stunden anfühlte) haben wir uns eins der Motels ausgesucht. Es war eins dieser typischen Motels, wie man sie sonst nur aus den Filmen kennt. Es gab einen Parkplatz direkt vor den Eingangstüren der Zimmer sowie links und rechts eine Treppe, durch welche man Zugang auf den „Balkon“ hatte. Also der Balkon war quasi der „Gang“, auf welchem sich weitere Zimmertüren befanden, unter anderem auch unser Zimmer. Diese Nacht war sehr sehr aufregend, da wir so etwas noch nie zuvor gemacht haben und wir viel zu viele Filme gesehen hatten, in denen Nächte in Motel-Zimmern eher schlecht für die Bewohner endeten. Es war allerdings eine angenehme Nacht und ist wirklich überhaupt nicht so schlimm, wie man vielleicht vermuten würde. Außerdem preislich auch wirklich sehr günstig. Wir haben uns dann auch gleich früh morgens wieder ins Auto gesetzt und sind Richtung Strand gefahren. An der Strandpromenade gibt es neben kleinen Läden auch ein Restaurant, das diesen typischen Kleinstadt-Charme hat. Der Ladenbesitzer, ein etwas älterer Herr, hat uns gleich mit frischem Kaffee versorgt, da wir etwas warten mussten, bis ein Tisch frei wurde. Wir haben dann eins der besten Omeletts gegessen, das wir bislang jemals gekostet haben (Also falls ihr auch einen Halt in Morro Bay macht - geht in dieses Restaurant ! Ihr werdet es nicht bereuen). Zur Feier des Tages haben wir uns dann noch eine Nachspeise gegönnt - French Toast mit frischen Erdbeeren. Ein Traum. Eine Sehenswürdigkeit von Morro Bay ist, abgesehen vom Pier, der Morro Rock, den wir uns dann noch kurz angeschaut haben, bevor wir dann letztendlich auf dem Highway 1 Richtung LA unterwegs waren. Es gibt auf diesem Weg zwei Varianten. Mann kann auf dem neueren Highway 101 fahren, welcher auch etwas kürzer ist, da er nicht ganz so Küstennah gebaut wurde, oder man wählt die historische Route und bleibt auf dem Original Highway 1. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden - wenn wir schon extra einen Umweg fahren, dann auch schon richtig. Auf dem Weg gibt es verschiedene Punkte, wegen denen allein es schon wert ist, diese Variante zu wählen. Man kommt an Weinanbaugebieten vorbei, bekommt bei geöffnetem Fenster immer mal wieder eine Priese Meerluft ab & hat eine tatsächlich entspannte Art, die Fahrt zu genießen. Auf dem Weg haben wir dann auch noch einen Halt in Santa Barbara gemacht. Santa Barbara ist eine wunderschöne Stadt mit tollen Geschäften und Restaurants, die es definitiv verdient, auch mal einen Ausflug für 2 oder 3 Tage zu machen. Da uns die Zeit fehlte, um für ein paar Tage in dieser Stadt zu bleiben, sondern nur einen kurzen Zwischenstop eingelegt haben, sind wir dann weiter in Richtung in LA gefahren. Je näher wir dieser wundervollen Stadt gekommen sind, desto größer wurde auch unsere Aufregung. Wir haben beschlossen, noch einen kurzen Umweg über Malibu zu machen, da dieser Ort (Achtung: Spoiler Alert für unseren nächsten Blog) einer unserer absoluten Lieblingsplätze auf der Welt ist. Entlang der atemberaubenden Küste Kaliforniens landeten wir dann endlich in Malibu und wurden empfangen von vielen Surfern, Motorradfahrern und dieser unglaublich speziellen Atmosphäre, die überall in Malibu anzutreffen ist. Wir machten dann nochmal kurz halt, um die Aussicht zu genießen, bevor wir uns dann letztendlich auf den Weg in die Stadt machten, wo unsere Wohnung auch schon auf uns wartete.

 

 

Alles in allem kann man sagen, dass sich der Umweg (der ca. 3 Stunden länger gedauert hat, als wenn wir den direkten Weg genommen hätten) definitiv gelohnt hat. Durch die positive Stimmung, die durch die Aussicht auf’s Meer zu einer Art Beach-Stimmung geworden ist, haben wir viele lustige Momente erlebt und wollen diese typische Road-Trip-Erfahrung auf keinen Fall missen.

Welche spannenden Geschichten uns dann in LA passieren und was wir dort alles erlebt haben erfahrt ihr dann im nächsten Blog. 

 

Gerne könnt ihr euch auch unser Roadtrip-Video dazu anschauen:


see you soon

xx. themakeupdresscode

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