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ROAD TRIP WEST COAST AMERICA - YOSEMITE NATIONAL PARK


Yosemite National Park

Hallo ihr Lieben. Schön dass ihr wieder hier seit. Heute könnt ihr euch mit uns zusammen auf die Reise in eines der größten Naturspektakel Kaliforniens begeben - den Yosemite National Park. Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen. 


Wer schon unseren ersten Blog gelesen hat, der weiß bereits, dass der erste Stop unserer Westküsten Tour San Francisco war. Wir dachten uns schon bei der Planung, dass wir unsere Reise etwas abwechslungsreicher gestalten wollen und eher in die Richtung Stadt - Natur - Stadt gehen möchten, deshalb war unser zweites Ziel (wie oben schon erwähnt) der Yosemite National Park. An dem Tag, als wir uns von San Francisco verabschieden mussten, ging für uns schon wieder eine kleine Ära zu Ende. Kennt ihr das auch, wenn ihr euch auf etwas so sehr freut und plötzlich ist es schon wieder vorbei? Nach kurzer Abschieds-Schweigeminute im Auto und einem letzten Blick auf die Golden Gate Bridge machten wir uns auf den Weg Richtung Natur.

 

 

Wir lagen ziemlich gut in der Zeit, da wir bereits Vormittag losfuhren und knapp 6 Stunden fahrt vor uns hatten, wussten wir zumindest, dass wir noch ankommen würden, bevor es dunkel werden würde. Das beruhigte uns schon sehr. Nach knapp der Hälfte der Fahrt und wahnsinnig schönen Landschaften, von Palmen bis hin zu Wiesen und einigen Weingütern, überviel uns der Hunger. Das beste an Amerika ist ja, dass es an fast jeder Ecke unseren Lieblings-Burgerladen gibt. Wie mag es auch anders sein ist dieser natürlich der IN&OUT Burger. Nicht zu beschreiben wie unglaublich fantastisch dieser Burger schmeckt. Saftiges Fleisch umhüllt von Zwiebeln, Tomaten und Burgerbrot mit der besten Sauce der Welt, dazu Pommes mit Käse überbacken. Ein Traum. Kalorien darf man hier natürlich nicht zählen. Solltet ihr unbedingt einmal in eurem Leben probiert haben. Frisch gestärkt und überglücklich, da es unser erster IN&OUT war in unseren ganzen ersten 4 Tagen in America, führten wir unsere Reise fort. 

Nach einer Weile ziemlich trockener und verdorrter Landschaften wurde es langsam wieder grüner und wir kamen unserem Ziel näher. Plötzlich bauten sich um uns herum riesige Wände an Steinen auf und als wir merkten, dass wir stetig etwas mehr bergauf fuhren, wussten wir noch nicht annähernd, wie der Ausblick sein würde, der uns in wenigen Momenten erwarten würde. Wir blieben an einer kleinen Einmündung stehen um uns umzusehen und die Aussicht zu genießen. Es war unglaublich. Man dachte, dass man so ungefähr ganz Amerika sehen konnte. Völlig überwältigt wagten wir uns an unsere letzte Stunde fahrt heran. Als wir immer tiefer in den Park hinein gelangten wurden auch die Straßen etwas enger. Neben uns floss ein riesiger Wildbach vorbei, der nur so rauschte. Endlich am Eingang des Parks angekommen zahlten wir unsere Parkgebühren. Diese beliefen sich pro Person und Fahrzeug auf ungefähr 80 Dollar. Zahlt man nämlich bei dem ersten Park, den man besucht, gleich 80 Dollar, bezieht sich das auf alle Parkeintritte in Amerika. Somit müsst ihr nicht überall einzeln bezahlen und kommt gleichzeitig noch etwas billiger davon. 

Außerdem haben wir am "Einlass", der einen direkt durch das erste Highlight, den Tunnel view, führte, ziemlich hilfreiche Informationsblätter bekommen, die die größten Touristenattraktionen, eine Map des Yosemite Village und Informationen bezüglich weiterer Hotels und Motels beinhalteten.

Von der Einfahrt des National Parks aus fuhren wir dann noch etwa 1 Stunde bis zum Yosemite Village, wo wir unsere Nacht verbringen wollten. Dort angekommen konnten wir unseren Augen nicht trauen. Wir standen in Mitten von riesigen Bergen und Bäumen. Es war einfach wie gezeichnet, als hätte uns jemand eine Leinwand vor die Nase gesetzt. Kurz darauf fing es auch schon an zu dämmern. Da wir immer noch kein Zimmer hatten, geschweige denn wussten ob wir hier überhaupt noch eins bekommen würden, stürmten wir zur Rezeption der Lodges. Ein netter Mann bediente uns und meinte, er hätte nur noch 2 Lodges frei. Puh Gottseidank, war unser erster Gedanke. Denn wir wussten wirklich nicht ob wir hier noch etwas anderes gefunden hätten. Nachdem er uns dann gesagt hatte, was diese Lodge für eine Nacht kosten würde schluckten wir erst einmal. Natürlich fuhren wir voller Übermut völlig uninformiert am Wochenende in einen total überlaufen Park, ohne uns darüber Gedanken zu machen, was denn so eine Lodge überhaupt kosten würde. Aber jetzt sind wir schlauer und können euch deshalb nur einen sehr guten Rat geben. Besucht wenn möglich den Park unter der Woche, denn dann sind die Preise viel billiger und es ist um einiges weniger los. Außerdem informiert euch bitte vorher, wo genau ihr euere Nacht oder Nächte verbringen möchtet. Möchtet ihr in einer Lodge direkt im Park wohnen, bucht ihr diese am besten über booking.com online. Außerdem gibt es sehr viel günstigere und auch sehr schöne Hotels und Motels außerhalb des Parks, die ihr ohne bedenken buchen könnt. In unserem Fall zahlten wir dem netten jungen Mann dann schließlich die 285 Dollar, die er von uns haben wollte, da wir Erstens nicht wussten wo wir jetzt noch hinsollten, schließlich war es schon dunkel und außerdem wollten wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.


Wir sind auch noch darauf aufmerksam gemacht worden, als wir dann endlich unseren Lodge Schlüssel hatten, dass wir doch bitte unsere ganzen Deo, Haarspray, Parfüms und Süßigkeiten aus unserem Auto mit in unser Zimmer nehmen sollen, denn Nachts laufen sehr gerne Bären auf dem Gelände herum, die die süßen Düfte dann riechen könnten und auch gerne plündern. Alles klar. Kathis Freude über ihr Outdoor-Erlebnis in Amerika war fürs Erste gestillt. Da wir einfach nur noch mega fertig von dem ganzen Tag waren, legten wir uns nur noch hin und schliefen relativ schnell ein. Die Nacht war wirklich sehr angenehm und ruhig. Früh morgens zogen wir dann gleich mal die Gardinen auf und das nächste Highlight wartete auf uns. Genau vor unserer Terrasse war ein mega großer Wasserfall, der vom Berg nur so runter rauschte. Wie gesagt, es war wirklich das mega Highlight. Wer kann schon sagen, dass er ist mit einem Wasserfall vor seinem Fenster aufgewacht ist. Super motiviert und etwas traurig, da wir unsere Lodge auch schon wieder verlassen mussten, starteten wir in den Tag. Wir machten uns bereit für einen Fußmarsch in Richtung Wasserfall. Die Luft war einfach so unglaublich rein und klar. Nach ca. 25. min Wanderung waren wir auch schon angekommen. Da wir ja schon von weiterer Entfernung gesehen hatten, dass er vom Berg runter rauscht, war es fast klar, dass man hier nicht viele Fotos hinbekommen würde, ohne komplett durchnässt zu sein. Aber es war trotz alledem super schön anzusehen.

Wir liefen dann noch ca. 2 Stunden einfach durch die Wälder und Berge des National Parks und wollten uns danach mit unserem Auto auf den Weg zum Mirror Lake machen, der ganz in der Nähe war. Da uns nicht die Zeit blieb, den ganzen Park zu erkunden, suchten wir uns vorher schon ein paar Stellen aus, die wir gerne sehen möchten und leicht mit dem Auto zu erreichen waren. Ja, man kann es kaum glauben, aber so schlau waren wir dann doch.

Zurück am Auto angekommen stiegen wir ein und fuhren los. Wir merkten zu diesem Zeitpunkt schon, dass die Straßen im Park innerhalb der letzten 2 Stunden immer stärker befahren wurden und sich immer mehr Menschen auf den Wegen des Parks tummelten. Als wir dann letztendlich am Parkplatz des Mirror Lake angekommen waren, war hier natürlich kein Parkplatz mehr frei und auch sonst war im gesamten Park kein Parkplatz mehr. Nach 2,5 Stunden suchen hatten wir dann auch echt einfach keine Lust mehr. An dieser Stelle auch wieder ein Tipp von uns, denn aus Fehlern lernt man ja bekanntlich: Es gibt im ganzen Park Busse, die euch kostenlos durch den Park bringen und an bestimmten Stellen stehen bleiben. Da wir, wie oben schon erwähnt, aber leider nicht all zu viel Zeit hatten, konnten wir das leider nicht in Anspruch nehmen. Deshalb raten wir euch definitiv zwei Übernachtungen und einen kompletten Tag im National Park einzuplanen. So habt ihr viel weniger Stress, könnt die Busse nutzen und euch alles in Ruhe ansehen. Bei uns war es dann schon knapp 3 Uhr Nachmittags und wir hatten bis zu unserem nächsten Ziel auch wieder knapp 5 Stunden Fahrt vor uns. Deshalb beschlossen wir letztendlich uns auf den Weg Richtung Morro Bay zu machen. Kurz vor der Ausfahrt des Parks kam Evi dann die rettende Idee. Sie suchte nach einem Aussichtspunkt am Navi, den wir noch auf unserem Rückweg besuchen konnten. Wie mag es auch anderes sein, hat unser schlaues Navi, das bei uns übrigens Elfriede hieß, was gefunden und uns somit unseren Tag gerettet. Ganz oben am letzten Wegesrand des Parks befand sich der unglaublichste Ort, den wir je gesehen haben. Die Aussicht war bombastisch. Es fühlte sich wie fliegen an, wenn eine Priese Wind durch unser Haar fuhr. Das war der beste Moment den wir hier hatten. Hier ist uns dann auch wieder klar geworden, dass die Welt so viel schönes zu bieten hat und nicht alles nur aus den Bauten der Menschen besteht, sondern vor allem auch aus den Bergen, Wäldern und Flüssen, die sich die Welt selbst gebaut hat. 

Die letzten Meter im Park nutzten wir dann natürlich nach diesem Adrenalin Schub auch noch aus und blieben einfach überall am Straßenrand stehen, wo es uns gerade gefallen hat. Falls ihr das auch machen solltet, passt bitte auf die Autos auf, denn die Fahrer halten sich nicht wirklich an die angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und schon wieder war eine Ära voller Überwältigung und Faszination vorbei. 


Wie unser Road Trip weiter ging und was uns alles auf dem Weg nach Morro Bay passiert ist, könnt ihr dann im nächsten Blog lesen. 

 

Wir hoffen euch hat der Ausflug in die faszinierende Welt des Yosemite National Parks gefallen. 

 

 

Wenn ihr noch Fragen habt schreibt sie uns gerne in die Kommentare. 

Gerne könnt ihr euch auch unser Inspiration-Video zum Yosemite National Park anschauen:


see you soon

xx. themakeupdresscode

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